GLP Zug: Politik, die funktioniert – mit Leidenschaft und Wissenschaft

GLP Zug: Politik, die funktioniert – mit Leidenschaft und Wissenschaft

An der ordentlichen Mitgliederversammlung der GLP Kanton Zug trafen sich die Mitglieder an einem nebligen Winterabend in den hippen Räumlichkeiten des Innovationsparks Rotkreuz in der Suurstoffi. Auf dem Programm standen ein fachkundiger Einblick in den nationalen Finanzausgleich, der neue Wahlkampfslogan und ein grosses Dankeschön an das engagierte Zugermesse-Team.

 

Finanzausgleich – ein komplexes System verständlich erklärt: Der HSLU-Dozent und GLP-Alt-Nationalrat Roland Fischer führte kompetent durch die Mechanik, Entwicklung und Herausforderungen des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen. Seine Ausführungen zeigten auf, wie Solidarität und Eigenverantwortung in einem föderalen System zusammenspielen – und wo Fehlanreize entstehen können. Trotz des anspruchsvollen Themas verfolgten die zahlreichen Mitglieder interessiert das Referat, stellten viele Fragen und diskutierten engagiert über Sinn, Wirkung und Grenzen des Ausgleichsmechanismus. Diese lebhafte Diskussion bildete auch den perfekten Übergang zur anschliessenden Debatte über die Zuger Steuerpolitik. Die GLP freut sich über die Zustimmung zur Steuersenkung, sieht darin aber auch eine Verpflichtung: Zug soll wachsen – aber klug. Infrastruktur, Wohnraum und wirtschaftliche Dynamik müssen im Gleichschritt weiterentwickelt werden.

 

Noch während in der Pause eifrig weiterdiskutiert wurde, ertönte die Glocke für den zweiten Teil: Die Parteileitung präsentierte den Wahlkampfslogan «GLP – Politik, die funktioniert.» „Wir wissen, dass nüchterne Sachpolitik nicht so viel Aufmerksamkeit bekommt wie polemische Schlagzeilen“, meinte Präsidentin Tabea Estermann. „Aber wir stehen für Lösungen, die wirken – nicht für schöne Versprechen.“ Die GLP will damit aufzeigen, dass auf den ersten Blick gut tönende Ideen von Links und Rechts oft scheitern, wenn sie auf die Realität treffen – wie etwa der Mietzinsdeckel, der die Wohnungsnot eher verschärft als lindert. Die GLP Zug sieht in der niederländischen Schwesterpartei D66, welche jüngst erfolgreich abschloss, ein gutes Vorbild: „Sie hat wissenschaftsbasierte Politik mit Bodenständigkeit perfekt vereint.“

 

Schliesslich sprach die GLP Kanton Zug ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam des Zugermesse-Auftritts unter der Leitung von Roger Pitton, Co-Präsident GLP Cham, aus. Sein sichtlich zufriedenes Fazit: Über 300 Unterschriften für die kantonale Kreislaufwirtschaftsinitiative und fast ebenso viele für die nationale Familienzeitinitiative – ein eindrücklicher Beweis für das Engagement und die Begeisterung der Mitglieder. „Ich hatte keine Probleme, die Schichten an unserem kleinen, aber feinen Stand einzuteilen“, berichtete Pitton erfreut und dankte allen für die Mithilfe.

 

Die GLP Kanton Zug startet mit frischen Ideen, geeintem Teamgeist und Lust auf Wirkung in das Wahljahr 2026.