Die Regierung hat auf die Interpellation der GLP-Fraktion zur CO2 Bilanz des Kantons Zug geantwortet.
Die GLP kommentiert diese wie folgt:
Wir bedanken uns bei der Regierung für die ausführliche Beantwortung unserer Interpellation. Die Interpellation hatten wir angestossen, da wir den Eindruck hatten, dass in der Energie- und Klimastrategie ein paar Details verloren gegangen sind, wie beispielsweise die Definiton eines Basisjahres, die Ausweisung der Emission nach Scope 1,2 und 3 wie es auch in der Privatwirtschaft üblich ist, sowie eine Prognose zum Absenkpfad. Aus der Antwort der Regierung entnehmen wir, dass dies erkannt wurde und nun ab nächstem Jahr diese zusätzlichen Informationen erfasst und dokumentiert werden. Das freut uns sehr.
Wir haben gestern gehört, dass Ökonomen und Arbeitnehmende im Finanzbereich in diesem Rat übervertreten sind. Als Fraktion tragen wir ebenfalls zu dieser Statistik bei und ich selbst bin nicht nur Ökonomin, sondern arbeite auch noch bei einer Grossbank -soviel zu meiner déformation professionel. Aus ökonomischer Überlegung möchte ich daher auch noch eine Anmerkung machen: Neben Emission, die sich schlicht nicht vermeiden lassen, gibt es durchaus auch wirtschaftliche Überlegungen, Emissionen nicht zu vermeiden, sondern stattdessen zu kompensieren. Wir würden es sehr begrüssen, wenn diese differenzierte Betrachung in den zukünftigen Berichten berücksichtigt und ausgewiesen wird. Und noch ein Wunsch an den Baudirektor: Vielleicht kann er kurz informieren, ob die Planungsrichtlinien für kantonale Bauprojekte wir angekündigt per Januar 2026 in Kraft treten.
Wir danken für Kenntnisnahme.