GLP lanciert Initiative für eineZuger Kreislaufwirtschaft

GLP lanciert Initiative für eineZuger Kreislaufwirtschaft

Unsere Welt bietet uns wertvolle Ressourcen, doch sie dient leider oft auch als riesiger
Abfalleimer. Viele Produkte werden nur kurz genutzt und dann weggeworfen. Dieses
«Nehmen, Nutzen, Wegwerfen» prägt unsere heutige Lebensweise und führt zu grossen
Problemen: Rohstoffe werden knapp, Müllberge wachsen und die Umwelt leidet. Das
gefährdet unsere Lebensqualität und unseren Wohlstand. Die kantonale GLP-Verfassungsinitiative möchte hier Gegensteuer geben.

Die Kreislaufwirtschaft will Rohstoffe,
Materialien und Produkte möglichst lange
im Umlauf halten. Gut gelingt das heute
schon bei der Abfallentsorgung, indem beispielsweise Metalle zurückgewonnen und wiederverwendet werden. Doch um das
volle Potenzial der Kreislaufwirtschaft auszuschöpfen, muss bereits früh in der Wertschöpfungskette angesetzt werden. So
sollten bei der Produktgestaltung von
Anfang an Langlebigkeit, Reparaturfähigkeit und Modularität mitgedacht werden.
Auch Geschäftsmodelle wie zum Beispiel
«Mieten statt Kaufen» fördern die Kreislaufwirtschaft.

 


Win-Win

Wenn es gelingt, Materialien und Produkte
möglichst lange im Kreislauf zu halten,dann schont das nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie. Konsumentinnen und Konsumenten profitieren von langlebigen Produkten, während Unternehmen durch effizientere Materialnutzung
Kosten sparen. Zudem setzt die Kreislaufwirtschaft Anreize für Innovationen und
schafft neue Arbeitsplätze in der lokalen
Wirtschaft.

 


Günstige Rahmenbedingungen schaffen

Damit der Wandel hin zur Kreislaufwirtschaft gelingt, müssen Politik, Wirtschaft
und Gesellschaft gemeinsam handeln. Deshalb hat die GLP die Verfassungsinitiative
für eine Zuger Kreislaufwirtschaft lanciert.
Diese soll es dem Kanton und den Gemeinden ermöglichen, günstige Rahmenbedingungen zu schaffen und so einen schonenden Umgang mit Rohstoffen, Materialien und Gütern in möglichst allen Wirtschaftsbereichen zu fördern.

 


2000 Unterschriften

Für das Zustandekommen der Initiative sind
2000 Unterschriften von Zugerinnen und
Zuger notwendig. Wir hoffen, dass auch
viele Unterschriften aus dem Ägerital dabei
sein werden. Herzlichen Dank für die Unterstützung

 

Unterschriftenbogen mit
Rücksendeetikette zum
Downloaden: