Der Kanton Zug rechnet im Budget 2026 mit einem erfreulichen Ertragsüberschuss von 371 Millionen. Dieses Plus ist jedoch nicht das Ergebnis besonderer Sparsamkeit, sondern Ausdruck unserer ausserordentlichen Ressourcenstärke – sprich: hoher steuerbarer Gewinne, Einkommen und Vermögen. Umso wichtiger bleibt ein sorgfältiger Umgang mit den Ausgaben.
Die HSLU-Studie zum Lastenausgleich zeigt nämlich: Die Brutto-Staatsausgaben pro Kopf in Zug liegen über den theoretisch erwarteten Lasten; im schweizweiten Effizienzvergleich befinden wir uns damit nur im Mittelfeld.
An der nächsten Kantonsratssitzung wird ausserdem die Sitzverteilung für die Wahlen 2026 festgelegt – sie bleibt unverändert gegenüber 2022, seitdem die GLP als Fraktion im Kantonsrat vertreten ist. Damit wir auch in der nächsten Legislatur mit einem motivierten Team Politik für unseren Kanton machen können, laufen unsere Wahlvorbereitungen bereits auf Hochtouren.
Wir setzen weiterhin auf faktenbasierte Politik – etwa mit unserem Postulat für eine Studie zu den Auswirkungen eines stärker auf Velos und E-Bikes ausgerichteten Strassenraums. Unser Ziel: ein effizient organisierter Strassenraum mit mehr Platz für emissionsarme, platzsparende Mobilität, ohne Einbussen bei der Erreichbarkeit für alle Verkehrsteilnehmenden.
Tabea Estermann
Kantonsrätin GLP, Stadt Zug