Neues aus dem Kantonsrat An der Sitzung vom Kantonsrat vom 26. Februar haben wir folgende Themen beraten. Angesichts der grossen anstehenden öV-Infrastrukturprojekte im Kanton Zug und ihrer langfristigen Bedeutung für unsere Mobilität erachten wir – in Abwägung zu den Bedenken der Regierung – eine ständige kantonsrätliche Kommission für den öffentlichen Verkehr als sinnvoll, um Kontinuität und politische Begleitung zu stärken. Auch beim Begleitgremium der Studie «öV-Systeme Zug 2040» haben wir uns für echte Ergebnisoffenheit, Transparenz und eine breite inhaltliche Mitwirkung eingesetzt. Doch in den konsultativen Workshops entand der Eindruck , gewisse Weichen seien bereits gestellt. Leider folgte die Ratsmehrheit dieser Einschätzung nicht. Ein überparteilicher Vorstoss – unter anderem von unserem Kantonsrat Klemens Iten – zur Einführung von Krebsfrüherkennungsprogrammen wurde beraten. Während die Regierung das Darmkrebs-Screening unterstützt – was wir ausdrücklich begrüssen –, setzen wir uns zusätzlich für ein flächendeckendes Brustkrebs-Screening ein. Organisierte Programme schaffen niederschwelligen Zugang, sichern Qualität und senken nachweislich die Sterblichkeit. Die Kritik der Regierung stützt sich vor allem auf einen Bericht von 2013, obwohl Bund, WHO und die meisten Kantone systematische Mammografie-Programme weiterhin empfehlen und erfolgreich umsetzen. Auch kleinere Kantone zeigen, dass dies machbar ist. Wir Grünliberalen votieren daher für die Vollerheblichkeit, erfolgreich! Zudem haben Klemens und Tabea nachgefragt, wie sich der Kanton Zug für die Winterspiele 2038 in Stellung bringen möchte. Wäre das nicht eine perfekte Gelegenheit für eine nachhaltige bauliche Entwicklung von Arealen oder Quartieren – sodass wir auch langfristig Wohnraum schaffen? |